Großsporiger Weißtrüffel
Tuber macrosporum
Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.
- Saison · Sep – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–5 cm
- Sporenpulver
- Rötlich
- Grundform
- Kugel / Becher
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-4 (5) cm Ø, rostbraun bis schwarzbraun, schorfig bis flach warzig, Warzen 0,5-2 mm breit, Form rund oder unregelmäßig, einbuchtet, abgeflacht, geriffelt.
Fleisch
Zuerst hellgrau, später braun, rotbraun, braunviolett bis schwarz, mit groben weißen Adern, alt mit mehr bräunlicher Marmorierung, fest.
Geruch
Angenehm knoblauchartig, käseartig.
Geschmack
Mild, angenehm, etwas knoblauchartig.
Sporenpulver
Rotbraun (38-85 x 25-60 µm, hellgelb, bei Reife braun-rötlich, elliptisch grobnetzig, mit niedrigen abgeflachten Warzen, ohne Ornament, mit einem kleinmaschigen, polygonalen Retikulum verziert, Q = 1,4-2,1, Asci 88-135 x 64-80 µm, subglobose bis ellipsoid, kurzstielig, 1-4 sporig, meist 3-sporig, Peridium ca. 150-300 µm dick, mit verwobenen, dickwandigen Hyphen, diese sind innen gelb und außen braunrot).
Vorkommen
Laubwald, meist Eichen, Pappeln, Weiden, Linden, Buchen, bevorzugt kalkreichen Boden, gern Tonböden, in mediterranen Gebieten, Italien, Kroatien, Symbiosepilz, Herbst bis Winter, sehr selten, RL1 Deutschland (vom Aussterben bedroht).
Gattung & Familie
Trüffeln.
Anmerkungen
Der Geschmack sagt nicht jedem zu. Manche halten sie für ungenießbar.
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