Pilz bestimmen

Weißlicher Trüffel

Tuber borchii

Auch: Pico-weißer Trüffel, Frühlingstrüffel

Selten
Hervorragender Speisepilz

Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–7 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Kugel / Becher
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-5 (7) cm Ø, ockergelb, braun-rötlich, teils mit grünlichem Hauch, oft mit rötlichen Flecken. Haut fast glatt oder mit feinen Runzeln, anfangs kurz weichhaarig, Schorfen, unregelmäßig knollenförmig.

Stiel

Fehlt.

Geruch

Aromatisch, knoblauchartig, alt unangenehm.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Hellgelb, hellbraun, bei Reife braun (18-55 x 17-42 µm, ellipsoid bis breit ellipsoid, ohne Ornament, Größe variabel je nach Anzahl der Sporen im Ascus, Q = 1-1,5, Retikulum mit Maschen 4-10 µm hoch, 4-11 µm lang, 4-8 µm quer zur Sporenbreite, Peridium ca.150-200 µm dick, hyalin, septiert. Bei jungen Exemplaren dicht behaart: Haare ca. 40-70 x 4-5 µm. Asci 70-100 x 50-80 µm, halbkugelig bis eiförmig oder ellipsoid, +/- kurzstielig, 1-4-sporig, meist 3-sporig).

Vorkommen

Mischwald, gut durchlässige, sandigen Boden, unterirdisch wachsend, überwiegend nur in mediterranen Gebieten (Herbst-Frühjahr), ganzjährig, Reifezeit: Januar bis Ende April, sehr selten, RL Schweiz (EN = stark gefährdet), RL3 Deutschland (gefährdet).

Gattung & Familie

Trüffeln.

Anmerkungen

Ein hervorragender Speisepilz! In Deutschland ist leider das Sammeln von Trüffeln verboten. Sie wurde erstmals 1990 in Italien angebaut und sind somit Kulturpilze.

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