Burgundertrüffel
Tuber uncinatum
Auch: Deutscher Burgundertrüffel, Frischer Herbsttrüffel
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Sep – Feb
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–9 cm
- Sporenpulver
- Braun
- Grundform
- Kugel / Becher
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-6 (9) cm Ø, dunkelbraune, schwarzbraun Haut mit kugeligen pyramidenförmigen Warzen. Warzen ca. 3-9 (10) mm breit; pyramidenförmig, vertikal gespalten, 4-6-seitig. Meist sind diese kleiner als bei der Sommertrüffel (TUBER AESTIVUM).
Geruch
Aromatisch pilzig, nach Steinpilzen oder Haselnüssen, alt phenolartig unangenehm.
Geschmack
Mild, nussig, angenehm roh.
Sporenpulver
Gelb, braunviolett (27-45 x 18-27 µm, kugelig bis subkugelig, +/- kurzstielig, Asci 60-90 x 50-80 µm, 1-7-sporig).
Vorkommen
Meist Laubwald auf kalkreichen Boden, gern Eichen, Buchen, immer an schattigen Plätzen. In Deutschland selten und wird kultiviert. In südlichen Ländern: Italien, Frankreich, Türkei, Spanien, Albanien, Ungarn ist er häufiger, er ist ein Mykorrhizapilz (Symbiosepilz), September bis Februar. Der Burgundertrüffel erscheint unreif im Juni und reif ab September.
Gattung & Familie
Trüffeln.
Anmerkungen
Wird bereits in Deutschland und Österreich kultiviert mit der Impfung durch das Trüffel-Myzel an den Wurzeln kleiner Anpflanz-Bäume.
Ähnliche Pilze
Schwarzer Sommertrüffel
Tuber aestivum
Essbar
Himalayatrüffel
Tuber brumale var. himalayensis
Ungenießbar
Kupferfarbener Schleimtrüffel
Melanogaster tuberiformis
Ungenießbar
Gefleckter Hohltrüffel
Genea arenaria
Ungenießbar
Gewimperter Erdstern
Geastrum fimbriatum
Top-Speisepilz
Schwärzender Bovist
Bovista nigrescens
Ungenießbar
Großer Nesterdstern
Geastrum fornicatum
Top-Speisepilz
Perigord-Trüffel
Tuber melanosporum





































