Fuchsiger Röteltrichterling
Paralepista flaccida
Auch: Fuchsiger Trichterling, Fuchsiger Rötelritterling
Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.
- Saison · Aug – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 3–13 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
3-10 (13) cm Ø, bräunlich, haselnussbraun, gelbbraun, glatt, fettig anfühlend, trocken, hygrophan (ausbleichend), trichterförmig, Rand lange eingerollt.
Lamellen
Weißlich, fuchsig bis ockergelb, gegabelt, dicht stehend, herablaufend, leicht ablösbar.
Stiel
3-6 (8) cm lang, 1-1,5 (2) cm Ø dick, bräunlich, haselnussbraun, gelbbraun, weißlich überfasert, Basis mit weißem Myzelfilz.
Fleisch
Blassgelb, cremefarben, zäh, faserig, elastisch, dünn.
Geruch
Süß-säuerlich, nach frisch geschnittenem Gras (Ruchgras), holzartig, herb, im Alter wie viele Pilze muffig.
Geschmack
Säuerlich, mild, selten leicht bitterlich.
Sporenpulver
Weißlich, cremeweiß, oft mit Hauch rosa (3-4,5 x 3,5-5 µm, rundlich-oval, subglobos bis breit ellipsoid, feinwarzig, Stacheln ca. 0,5-1 µm hoch, inamyloid, hyalin bis gelblich in KOH. Basidien 20-30 x 4-6 µm, keulenförmig, 4-Sterigmata, Zystiden fehlen. HDS-Pileipellis 1-3 µm breit, glatt, schlecht differenziert, verworren, hyalin in KOH, Schnallen vorhanden).
Vorkommen
Mischwald, Folgezersetzer (SAPROPHYT), Hexenringe bildend, Sommer bis Spätherbst, sehr häufig.
Gattung & Familie
Röteltrichterlinge, Rötelritterlinge.
Anmerkungen
Eine in südlichen Ländern sehr giftige Art ist der Wohlriechende Trichterling mit Geruch nach Jasmin. Dieser könnte sich aufgrund der Klimaveränderung in euren Wäldern ausbreiten. In Österreich (Wienerwald) und in der Schweiz ist er schon gesichtet worden. Deshalb wird vorsichtshalber vor diesem Pilz gewarnt. In der Schweiz wird den Pilzberatern empfohlen, den Fuchsigen Röteltrichterling wegen Verwechslungsgefahr nicht mehr freizugeben.
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