Kohlentrichterling
Bonomyces sinopicus
Auch: Brandstellentrichterling
Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.
- Saison · Apr – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–11 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-8 (10) cm Ø, ockerorange, rotbraun, schwach oder nicht hygrophan, Mitte trichterförmig bis nabelförmig vertieft. Huthaut matt, feinfilzig, samtig, oft mit winzigen Schüppchen besetzt, kaum bereift, alt im Zentrum +/- feinschuppig, Rand heller, eingebogen.
Lamellen
Weiß bis creme, herablaufend, mit Zwischenlamellen.
Stiel
2-5 (6) cm lang, 0,5-1,5 (1,8) cm Ø dick, ockerorange, rotbraun, überfasert, jung voll, schnell hohl, faserig, teils breitgedrückt, Basis weißfilzig mit weißen Rhizomorphen.
Fleisch
Weißlich, hellbraun, zäh, faserig, weich.
Geruch
Ranzig mehlig, unangenehm.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Weiß bis cremefarben (7-10 x 4-6,5 µm ellipsoidal, breit ellipsoid mit breit gerundetem Apex, Apikulus groß, Q = 1,2-1,5, inamyloid. Hutdeckschicht mit Chaos-Zellen, Pigment intrazellulär und fein inkrustierend, gelblich, Schnallen vorhanden).
Vorkommen
Mischwald, Brandstellen, gern bei Tanne, Eiche, Buche und Fichte, meist einzeln erscheinend, Folgezersetzer, Frühsommer bis Herbst, teils häufig.
Gattung & Familie
Trichterlinge.
Anmerkungen
Er ist zwar essbar, aufgrund seines Geruches nicht für jeden schmackhaft.
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