Pilz bestimmen

Mönchskopf

Infundibulicybe geotropa

Auch: Falber Riesentrichterling, Mönchskopftrichterling, Kuttelpilz

Häufig
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Aug – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
4–25 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

5-20 (25) cm Ø, bräunlich, fein-filzig, später kahl, selten bereift, mit Buckel (Brustwarze) in der Mitte des Hutes, oft nur leicht ausgebildet, mit den Fingern fühlen! Rand jung weit eingerollt, gekrempelt, alt unregelmäßig wellig.

Lamellen

Weiß bis cremefarben, herablaufend, eng stehend.

Stiel

6-15 (17) cm lang, 1-3 (4) cm Ø dick, bräunlich wie Hut, Basis keulig verdickt, im Alter etwas wässrig und zäh, sollte dann nicht mehr verwendet werden.

Fleisch

Weißlich, cremefarbig, in der Hutmitte dick, in der Stielrinde bräunlich, es ist außen relativ hart, innen dagegen weich, im Alter wässrig, relativ zäh faserig.

Geruch

Süßlich, leicht nach Lavendel, wilder Kirschbaum, steril (Krankenhaus), etwas stechend, alkalisch oder Blausäure (Bittermandel). Im Alter wie viele Pilze muffig, mehlartig. Der Ockerbraune Trichterling riecht ähnlich!

Geschmack

Mild, kann jung nach längeren Kauen leicht bitterlich wirken.

Sporenpulver

Weiß (5,8-10 x 5-7 µm, elliptisch geformt, subglobos, fast tropfenförmig, am Apikulus oft etwas ausgezogen, glatt, inamyloid, Q = 1.1.-1.4, mit Kongo anfärbbar. Basidien 39-56 x 6-10 µm, viersporig, Hyphe ca. 37-7 µm, Zystiden fehlen).

Vorkommen

Mischwald, gern kalkreichen Boden, Folgezersetzer, gern in Hexenringen, Sommer bis Spätherbst, häufig.

Gattung & Familie

Trichterlinge, Riesentrichterlinge.

Anmerkungen

Trichterlinge gibt es über 100 Arten. Viele davon sind essbar, leider einige tödlich giftig. Wegen Verwechslungsgefahr sollten nur Pilzkenner Trichterlinge sammeln.

Ähnliche Pilze