Pilz bestimmen

Brauner Afterleistling

Hygrophoropsis rufa

Auch: Braunroter Afterleistling, Brauner Afterpfifferling, Braunsamtiger Afterleistling

Selten
Saison · Jul – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–15 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-12 (15) cm Ø, braun, braunorange, feinfilzig, Rand lange eingerollt.

Lamellen

Orangegelb, braungelb, herablaufend, viele gegabelt, ablösbar, bei Leistlingen z. B. Pfifferlinge sind die Leisten fest mit dem Fleisch verwachsen.

Stiel

Orangegelb, orangebraun, gelbbraun, körnig schuppig, biegsam, größtenteils hohl, überwiegend viel dicker als beim Falschen Pfifferling.

Fleisch

Gelblich, orange, dünnfleischig, biegsam, weich, zäh, schwammig.

Geruch

Säuerlich, unbedeutend.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Hellgelb (5,5-6,4 x 3,5-4,4 µm, dickwandig, hyalin).

Vorkommen

Laubwald, Strünken oder vergrabenem Holz, Folgezersetzer, Sommer bis Spätherbst, sehr selten.

Gattung & Familie

Afterleistling, Leistlingsartige, Kremplingsartige.

Anmerkungen

Der Braune Afterleistling ist kein Leistenpilz wie der Pfifferling, sondern ein Lamellenpilz. Leisten sind fest mit dem Fleisch verbunden. Lamellen wie hier können meist vom Fleisch gelöst werden und sind immer stark gegabelt. Der auf Holz wachsende giftige Ölbaumtrichterling (OMPHALOTUS OLEARIUS) ist mehrheitlich nur im mediterranen Raum findbar. Dieser hat nur wenig gegabelte Lamellen und dunklere, orangerote Farben.

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