Pilz bestimmen

Eichenfilzröhrling

Hortiboletus engelii

Auch: Eichen-Parkröhrling, Blutender Eichenröhrling, Eichengartenröhrling

Selten
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Mai – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–13 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-9 (12) cm Ø, dunkelbraun, später braun mit rotem Stich, zuletzt heller mit rosa Stich. Oberfläche filzig, samtig, +/- Rotfärbung der Huthaut bei Schneckenfraß wie beim Rotfußröhrling. Manchmal ist die Farbe der Huthaut ähnlich dem Blutroten Röhrling.

Röhren

Gelb, goldgelb, alt olivgelb, Röhrenboden gelb, +/- auf Druck leicht blaugrün verfärbend, eckig.

Stiel

3-8 (9) cm lang, 4-8 (11) mm Ø dick, rötlich punktiert, flockig - ohne Netzzeichnung! Oft zur Basis zugespitzt mit weißen Mycel, meist gekrümmt.

Fleisch

Gelblich, an der Basis durchgeschnitten, sieht man punktierte karottenroten (rötlichbraune) Punkte. Im Hut und im oberen Stielteil +/- leicht rötend oder blauend.

Geruch

Pilzig, etwas säuerlich bis neutral.

Geschmack

Mild, säuerlich bis pilzig-nussig.

Sporenpulver

Zimtbraun bis zimt-gelbbraun, mit einem Hauch olivbraun (10-13 x 5-6 µm, glatt).

Vorkommen

Laubwald: Eiche, Birke, Buche, Haselnuss, Linde und Hainbuche = Symbiosepilz, eher saurer Boden, oft im Gras, Sommer bis Herbst, regional sehr selten.

Gattung & Familie

Röhrlinge, Filzröhrlinge, Gartenröhrlingen.

Anmerkungen

Speisewert wie beim Rotfußröhrling = mittelmäßig wie fast alle Filzröhrlinge! Beim Trocknen riecht er angenehm und stinkt nicht wie die Ziegenlippe, wenig Fraßstellen, die Schnecken scheinen die Art nicht zu mögen.

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