Hasenröhrling
Gyroporus castaneus
Auch: Zimtröhrling, Hasen-Blasssporröhrling
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Jun – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–14 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Röhren / Poren
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-12 (14) cm Ø, zimtfarben, kastanienbraun, filzig, uneben, etwas ausbleichend (hygrophan). Mitte oft etwas gebuckelt.
Röhren
Jung weiß, später gelblich, ablösend.
Stiel
4-6 (7) cm lang, 1-1,5 cm Ø dick, dunkelbraun wie Hut, oberhalb verjüngt und heller, jung voll, gekammert hohl, teils vollständig hohl.
Fleisch
Weiß bis leicht gelblich, Stielrinde bräunlich, nicht verfärbend, brüchig.
Geruch
Pilzig, nussig, sehr angenehm.
Geschmack
Mild, nussig.
Sporenpulver
Hellgelb (6-8 (andere Form bis 13) x 4-5 µm, glatt, ellipsoid, Q = 1,5-2,0, Hyalin in KOH. Hyphensystem mit Schnallen, in Frankreich ist jedoch eine Kollektion, die völlig schnallenlos ist aufgetaucht).
Vorkommen
Laubwald, gern Eichen, Haselnuss, Birken, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, meist selten und nur in wenigen Exemplaren findbar, RL Schweiz (VU = verletzlich), RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).
Gattung & Familie
Röhrlinge, Blaßsporröhrlinge.
Anmerkungen
Milde Röhrlinge ohne Netzzeichnung am Stiel sind größtenteils gute Speisepilze.
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Essbar
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