Trompetenpfifferling
Craterellus tubaeformis
Auch: Durchbohrter Leistling, Hohlstieliger Leistling
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Jun – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1–9 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
1-7 (9) cm Ø, gelbbraun, Mitte gefurcht, radial-wellig.
Stiel
3-10 (16) cm lang, 2-5 (7) mm Ø dick, gelblich, gelbbraun, hohl, schlank, faserig, Basis heller, Myzel weiß bis blass gelblich.
Fleisch
Dünn, weich, faserig, gelblich.
Geruch
Schwach obstartig, fruchtig.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Weiß (9-11 x 6-8 µm, ellipsoid, hyaline in KOH, glatt, mit feinkörnigem, homogenem Inhalt, Basidien 48-66 µm, 4-Sterigma, HDS-Elemente der oberen Oberfläche zylindrisch ca. 2,5-10 µm breit, Schnallen vorhanden).
Vorkommen
Laub- und Nadelwald, gern bei Heidelbeeren, Symbiosepilz, Sommer bis Spätherbst, regional sehr häufig.
Gattung & Familie
Leistlinge.
Anmerkungen
Sehr gut zum Trocknen und als Mischpilz geeignet, trotz der Dünnfleischigkeit. Die Gelbstieligen Trompetenpfifferlinge sind geschmacklich noch besser. Beachtet aber bitte beim Putzen, dass sich im hohlen Stiel Eier, Schnecken und andere Insekten befinden können. Diese Insekten sind zwar nicht giftig, aber sicherlich unappetitlich! Wenn die Trompetenpfifferlinge alt und nicht mehr brauchbar sind, verfärben sie sich schwärzlich.
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