Pilz bestimmen

Orangetäubling

Russula aurantiaca

Auch: Gelber Birken-Täubling, Gelbbrauner Ledertäubling, Orange-Täubling

Selten
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Jul – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–15 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-12 (15) cm Ø, aprikosenorange, ziegelorangen, kupferig, karminfarben, manchmal kräftig ziegelrot gefärbt. Die Mitte ist lebhaft rot bis kupferfarben, +/- leicht hygrophan, alt leicht vertieft. Rand alt etwas höckerig gerieft.

Lamellen

Ockergelb bis goldgelb, jung relativ gedrängt stehend, frei.

Stiel

4-9 (12) cm lang, 1-3 (3,5) cm Ø breit, weiß, +/- rosa, Oberfläche runzelig. Bemerkung: Beim Goldtäubling wäre der Stiel gelblich!

Fleisch

Weiß, weich, brüchig.

Geruch

Schwach obstartig.

Geschmack

Mild, nach längeren Kauen etwas schärflich.

Sporenpulver

Ockergelb, goldgelb (7-9 x 6-7,5 µm, eiförmig bis ellipsoid, isoliert warzig, Dermatozystiden vorhanden).

Vorkommen

Laubwald, Parks, gern bei Birken, Eichen, an feuchten moorigen Orten, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, RL Deutschland gefährdet, gilt in Bayern als verschollen.

Gattung & Familie

Täublinge (Sektion LAETINAE).

Anmerkungen

Von den meisten Eigenschaften ähnelt er einem Ledertäubling.

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