Wolfsröhrling
Rubroboletus lupinus
Auch: Wolfs-Röhrling, Purpurröhrling
Giftig! Nicht verzehren.
- Saison · Apr – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 4–16 cm
- Sporenpulver
- Braun
- Grundform
- Röhren / Poren
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
5-12 (15) cm Ø, rot, purpur gefleckt, graurot, schmutzig weiß, gelblich, grauockerlich, zunehmend purpurrosa, abwischbarer rosa bereift. Oberfläche im Alter nicht blauend.
Röhren
Rot, blutrot, orangerot, Röhrenboden gelb, bei Druck blauend, ausgebuchtet angewachsen.
Stiel
Gelb-bräunlich, kein Netz, Basis rötlich flockig-punktiert, keulig.
Fleisch
Zitronengelblich, chromgelb, graugelb, sofort blau verfärbend, fest. Nach mehreren Stunden entfärbt sich der Blauton zu einem schmutzigen gelblichen Ton. In der Stielbasis oft keine Verfärbung wahrnehmbar.
Geruch
Neutral. Im trockenen Zustand riecht der Pilz etwas nach Kokosflocken.
Geschmack
Mild, oft unangenehm, roh giftig!
Sporenpulver
Olivbraun (11-17 x 4,5-6 µm, Amylonreaktion negativ. Basidien 25-35 x 8-11,5 µm, Zystiden breit zylindrisch, flaschenförmig, leicht keulig, bauchig, spindelig. Endzellen 15-25 x 3-6 µm, kurz zylindrisch).
Vorkommen
Laubwald und Nadelwald, gern Rotbuche, Eiche, Symbiosepilz, auf kalkreichen Boden, Frühsommer bis Herbst, RL-R Deutschland (extrem selten).
Gattung & Familie
Röhrlinge, Dickröhrlinge.
Anmerkungen
Besonders giftig wird er wohl kaum sein. Er galt früher in Frankreich als Speisepilz und hat dort sicherlich nur selten zu Problemen geführt.
Ähnliche Pilze
Schöner Röhrling
Suillellus adonis
Zweifarbiger Hexenröhrling
Neoboletus erythropus ssp. discolor
Aprikosenfarbiger Röhrling
Rheubarbariboletus armeniacus
Rothütiger Hexenröhrling
Suillellus rubriceps
Samtiger Filzröhrling
Xerocomus lanatus
Silberröhrling
Butyriboletus fechtneri
Schwarzblauender Röhrling
Cyanoboletus pulverulentus
Essbar
Pfirsichfarbener Filzröhrling
Rheubarbariboletus persicolor













