Kalaharitrüffel
Kalaharituber pfeilii
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Jan – Jul
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–7 cm
- Sporenpulver
- Rötlich
- Grundform
- Kugel / Becher
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-6 (7) cm Ø, knollig kugelförmig, fein behaart, dunkelbraun, an den Runzeln gelblich.
Stiel
Fehlt.
Fleisch
Weiß mit bräunlicher 1-2 Millimeter dicken Peridie umgeben, später mit bräunlicher Aderung.
Geruch
Pilzartig.
Geschmack
Pilzartig, mild.
Sporenpulver
Rotbraun (16-20 x 16-23 µm, Außenhülle fein behaart, hyalin und später hellbraun gefärbt. Mit Melzer, hellgelb bis hellorange verfärbend. Die Sporen besitzen eine zweischichtige 1,5 Mikrometer dicke Zellwand, 3-4 Rundsporen von wabenähnlicher Struktur, pro Ascus).
Vorkommen
Selten, stellenweise in größeren Mengen auftretend. Meist in Symbiose mit Akazien oder Melonenarten, schwach saurer, sandiger Boden, im südlichen Afrika beheimatet, gern Kalahari-Wüste, sehr selten.
Gattung & Familie
Trüffeln.
Anmerkungen
Oft wird der günstigere Sporenarme Trüffel als Kalaharitrüffel verkauft. Der Kalaharitrüffel ist geschmacklich besser, leider bis zu 10-fach teurer. Eine sichere Unterscheidung kann außer dem guten Geschmack (nur für Trüffelkenner) nur per Mikroskop sicher erfolgen, da er makroskopisch ihm sehr ähnelt.
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