Pilz bestimmen

Ulmenrasling

Hypsizygus ulmarius

Auch: Ulmenholzrasling, Ulmenseitling

Häufig Zuchtpilz kultivierbar
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Aug – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–26 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-16 (25) cm Ø, ockergelb, hell ockergelb, graugelblich, eingewachsen faserig, eingedellt, Huthaut braunfleckig, nicht hygrophan, glatt, oft mit auffälligen, konzentrisch angeordneten, runden Wasserflecken, Rand lange eingerollt, filzig, im Alter bräunlich. Habitus muschelförmig, meist gelappt.

Lamellen

Weißlich bis cremegelblich, angewachsen, gedrängt stehend, manchmal leicht herablaufend, mit Zwischenlamellen, Schneiden in Stielnähe oft stark wellig-gezahnt.

Stiel

718 (20) cm lang, 2-4 (5) cm Ø dick, hellgelb, ockergelb, graugelblich, längsfaserig, zylindrisch, Basis gern weißlich durch Myzelstränge.

Fleisch

Weiß, zur Basis gelb, +/- gilbend, dick, zäh, faserig.

Geruch

Säuerlich, Wassermelonen, mehlig-gurkig oder heringsartig.

Geschmack

Mild, säuerlich, etwas mehlig-gurkig.

Sporenpulver

Weiß (4,3-7 x 3,9-5,5 µm, rundlich, oft mit einem großen Tropfen gefüllt, hyalin, glatt, J -, in Kongo körnig, tropfenförmig, inamyloid, in Melzer vollkommen glatt, Q = 1-1,2. Basidien 22-30 x 4-6 µm, viersporig, Schnallen vorhanden).

Vorkommen

Auf noch lebendem Laubholz, selten an Totholz, gern Ulmen, meist büschelig, großflächig, parasitär, Spätsommer bis Spätherbst, sehr selten, RL Schweiz (EN = stark gefährdet), RL3 Deutschland (gefährdet).

Gattung & Familie

Raslinge, Holzraslinge.

Anmerkungen

Manche Autoren setzten ihn in die Gattung der Seitlinge. Aktuell gehört er zur eigenen Gattung den Holzraslingen!

Ähnliche Pilze