Pilz bestimmen

Berglackpilz

Laccaria montana

Auch: Berg-Lacktrichterling

Selten
Hervorragender Speisepilz

Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.

Saison · Jun – Aug
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–6 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-4 (5) cm Ø, sporadisch bis 8 cm Ø, hellbraun, rotbraun, ausblassend (hygrophan) und weiß erscheinend, Mitte alt oft geschuppt, meist eingedrückt oder trichterförmig, Rand +/- durchscheinend gerieft.

Lamellen

Weißlich mit Hauch rötlich, fleischrötlich, rosabraun, sogar wenn der Hut schon weiß gefärbt ist, bleibt die Lamellenfarbe „etwas rosa Hauch“ erhalten. Oft bogenförmig, dick und wachsartig, angewachsen, etwas mit Zahn herablaufend, viele kurzen Zwischenlamellen.

Stiel

Ca. 3-8 cm hoch, 6-10 mm Ø dick, verdreht, wellig verbogen, schnell hohl werdend, rötlich, weißlich längs gefasert, ähnlich dem Gifthäubling!

Fleisch

Bräunlich, rotbraun, dünn.

Geruch

Erfrischend, leicht parfümiert, leicht pilzig würzig.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Weiß (8-10 x 8-9 µm, rundlich mit 1-1,2 µm langen Stacheln, Basidien viersporig).

Vorkommen

Mischwald, in Gebüsch und bei feuchten Stellen, gesellig, nur in höheren Lagen, gern sandiger Boden, Symbiosepilz, Sommer.

Gattung & Familie

Lacktrichterlinge – alle Arten dieser Gattung sind essbar!

Anmerkungen

Der Berglackpilz ist kaum zu unterscheiden vom Roten Lacktrichterling. Er ist auf alpinen oder subalpinen Regionen beschränkt. Er gilt nur als Varietät zum Roten Lacktrichterling,

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