Pilz bestimmen

Flachhütiger Mooshäubling

Galerina uncialis

Auch: Flachhütiger Moos-Häubling

Selten
Saison · Apr – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–3 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-2 (2,5) cm Ø, gelbrot, orangerot bis rotbräunlich, kegelig-glockig, leicht konisch, später flach, glänzend, glatt, feucht schmierig anfühlend, Rand weiß gerandet, scharf abgegrenzt und nur schwach durchscheinend gerieft.

Lamellen

Ockergelb, hellbraun, hell rostbraun, scherbengelb, breit angewachsen, mit bewimperten Schneiden, 17-23 erreichen den Stiel, etwas mit Zähnchen herablaufend, mit Zwischenlamellen.

Stiel

25-35 (40) mm lang, 1-1,5 (2) mm Ø dick, hellbraun bis hell rotbraun, teils mit weißlich längs faserigem Überzug, Basis etwas verdickt mit moosigem Myzelfilz, wurzelnd (apikal weißlich bereift oder bewimpert).

Fleisch

Orangebraun, hellrötlich bis hell braunrot, dünnfleischig.

Geruch

Mehlig.

Geschmack

Mild, etwas zusammenziehend, leicht bitterlich.

Sporenpulver

Hellbraun (8,5-11 x 4,7-5,7 µm, warzig, dextrinoid, Q = 1,8, Vm = 145 µm³, Basidien 23-32 x 6,5-8,5 µm, viersporig, mit basalen Schnallen, Cheilozystiden 41-75 x 5-11 µm, spindelig, keulig mit schwach ausgeprägtem Kopf, viele vorhanden, Pleurozystiden fehlen, Caulozystiden vereinzelt oberhalb der Velumringzone, spindelig, keulig mit schwach ausgeprägtem Kopf, viele vorhanden)

Vorkommen

Wald, Waldrand, Wiesen, Parks, in feuchten moosigen Gebieten, auf kalkreichem, lehmigem Boden, Folgezersetzer, Frühsommer bis Spätherbst in der frostarmen Zeit, sehr selten, RL D Deutschland.

Gattung & Familie

Häublinge.

Anmerkungen

Die Unterscheidung der einzelnen Häublingsarten ist sehr schwierig und teils nur mikroskopisch sicher möglich! Alle Häublinge sind deshalb zu meiden, einige Arten sind tödlich giftig!

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