Grubiger Milchling
Lactarius scrobiculatus
Auch: Strohgelber Milchling, Grubiger Fichtenmilchling, Grubiger Tannenmilchling
Giftig! Nicht verzehren.
- Saison · Jul – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 5–25 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
6-20 (25) cm Ø, goldgelb, strohgelb, zitronengelb, mit dunkleren konzentrischen Zonen, leicht schuppig, flaumig, zottig. Mitte trichterförmig. Bei Verletzung verfärbt sich der Hut honiggelb bis isabellenfarbig.
Lamellen
Blass cremefarben.
Stiel
Weiß, mit gelblich-bräunlichen Grübchen, hohl.
Fleisch
Brüchig, gelblich.
Geruch
Schwach obstartig, zitronenartig säuerlich.
Geschmack
Sehr scharf und bitter.
Sporenpulver
Hellocker (8-9 x 6-8 µm).
Vorkommen
Mischwald, oft Nadelwald, gern bei Fichte oder Tanne, kalkreichen Boden, Symbiosepilz, Sommer bis Spätherbst, sehr selten, RL3 Deutschland (gefährdet).
Gattung & Familie
Milchlinge.
Anmerkungen
Einer der wenigen giftigen Milchlinge! Leicht kenntlich durch die Grübchen am Stiel. Scharfe, bitterliche oder im Hals kratzende, weißmilchende Pilze sind bei normaler Zubereitung keine Speisepilze! Dennoch wird dieser Pilz in Osteuropa gegessen: Er wird über Nacht in Salzwasser gelegt, anschließend eine ¾ Stunde abgekocht, Wasser wieder entfernt und mit Gewürzen gebraten. Gilt dort als hervorragender Speisepilz. Allgemein ungesund, da er extrem viel radioaktives Cäsium 137 enthält.
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