Braunviolette Lorchel
Helvella spadicea
Auch: Weißstielige Lorchel
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Mär – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–8 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Keule / Koralle, Sonstige
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-5 (7) cm Ø, dunkelbraun, alt graubraun, schwarzbraun, sattelförmig, 3- oder 4-lappig in der Form von dreieckförmigen Hüten mit Zipfel, am Rand mit Stiel verwachsen.
Stiel
2-15 cm hoch, 3,1 cm Ø dick, zuerst weiß, mit dem Alter schmutzig gelblich werdend, sehr dickstämmig, Basis noch dicker verlaufend, ohne Längsrippen, eventuell leicht furchig.
Fleisch
Weißlich, gelblich, zäh, brüchig.
Geruch
Neutral.
Geschmack
Mild, roh giftig.
Sporenpulver
Weiß (16-23 x 12-15 µm, glatt).
Vorkommen
Mischwald, gern Laubwald bei Eiche, selten in Nadelwälder, gern auf sandigen Boden, kalkliebend, gern auf sandigen Böden, Folgezersetzer, sehr selten, Frühjahr bis Herbst.
Gattung & Familie
Lorcheln, Sattellorcheln.
Anmerkungen
Fast alle Lorchelarten sind als Speisepilze ungeeignet, wegen des Giftstoffes Gyromitrin (Gift der Frühjahrslorchel). Sogar wenn bei diesem Pilz nur sehr geringe Mengen festgestellt wurden, sind Organschädigungen nicht auszuschließen.
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