Käppchenmorchel
Morchella semilibera
Auch: Halbfreie Morchel, Glockenmorchel, Mützenmorchel, Bastardmorchel
Ausgezeichneter Speisepilz. Trotzdem gilt: nur sicher bestimmte Pilze verzehren.
- Saison · Feb – Jun
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–7 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Sonstige
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-4,5 (6) cm Ø, hellbraun, dunkelbraun, gelbbraun, wabenartiges Käppchen, im inneren Bereich hohl.
Stiel
Weißlich bis gelblich, gelbbraun, dünnfleischig, runzelig-furchig, hohl. Stielaußenhaut mit großen körnigen, weißen Schüppchen.
Fleisch
Weißlich, gelblich, dünn, wachsartig, sehr zerbrechlich.
Geruch
Angenehm.
Geschmack
Mild, roh aber giftig wie alle Morcheln.
Sporenpulver
Weiß (20-27 x 10-18 µm).
Vorkommen
Mischwald, Auwald, gerne bei Pappeln, Espen oder im Rindenmulch zu finden. Oft gemeinsam unter Spitzmorcheln, Folgezersetzer und Frühjahrespilz: Februar bis Juni, in kälteren Regionen nicht vor Anfang April.
Gattung & Familie
Morcheln (mikroskopische Sporenständer = ein Schlauchpilz).
Anmerkungen
Morcheln auf Rindenmulch sind nur zweitklassig. Die Käppchenmorchel, die im Auwald wachsen, sind wesentlich besser im Geschmack.
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