Zunderschwamm
Fomes fomentarius
Auch: Echter Zunderschwamm, Hadersau
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · ganzjährig
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 5–25 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Röhren / Poren, Kugel / Becher
- Wuchsort
- Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
5-20 (40) cm Ø, lehm-rostbraun, orangebraun, rotbraun, verschiedene Zonen (Röhrenschichten), Anwachsstelle graubraun, Oberseite hart, halbkugelig bis tellerförmig,
Stiel
Fehlt oder sehr kurz (graubraun), konsolenförmig am Substrat angewachsen oder schichtweise röhrenförmig erhebend.
Fleisch
Hellbraun, korkig-lederig, hart, an der Anwachsstelle weißlich bis grauweiß.
Geruch
Unbedeutend, nicht unangenehm, etwas pilzig.
Geschmack
Neutral.
Sporenpulver
Weiß (12-22 x 4-7 µm, lang ellipsoid, hyalin, zylindrisch, inamyloid, Basidien viersporig, mit keuliger Form sowie einer Schnalle an der Basis).
Vorkommen
Laubwald, bevorzugt Rotbuche, parasitär oder folgezersetzend, Weißfäuleauslöser, mehrjährig.
Gattung & Familie
Porlinge, Baumschwämme.
Anmerkungen
Früher wurde er für Bekleidung (Hüte … usw.) verwendet. Seinen Namen hat er, weil er als Glimmmaterial in Verbindung mit Feuerstein Verwendung fand. Zu früheren Zeiten wurde aus der weichen braunen Schicht des Zunderschwamm-Lappen (bayerisch Hadern, deshalb Hadersau), Kleidung und Hüte gefertigt. Leider waren sie nicht Regen tauglich, weil sie sich schnell mit Wasser ansaugten und dann keine wirkliche Kleidung darstellten.
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