Pilz bestimmen

Birkenporling

Fomitopsis betulina

Auch: Birkenzungenporling, Birkenschwamm, Birken-Hautporling, Ötzipilz

Häufig
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–30 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Röhren / Poren
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-15 (30) cm Ø, weißlich-cremefarben, später bräunlich, glatt, knollig-kugelig, später kissenförmig mit brauner weißgesprenkelter Huthautfarbe. Mitte oft mit einem Buckel nach oben gerichtet.

Stiel

Die Anwachsstelle am Stamm ist oft im Alter stielartig verschmälert, jung meist stiellos.

Fleisch

Jung weich, weiß, zäh-korkartig, im Alter hart, trocken, fest, dick.

Geruch

Säuerlich.

Geschmack

Säuerlich, leicht bitterlich.

Sporenpulver

Weiß (4-7 x 1-2 µm, glatt, würstchenförmig gebogen = allantoid, hyalin in KOH, inamyloid, Hyphensystem dimitisch, Skeletthyphen ca. 3-6 µm breit, dickwandig, glatt, sonstige Hyphen ca. 2-3 breit, glatt, dünnwandig, in KOH durchscheinend, Schnallen vorhanden).

Vorkommen

Nur an abgestorbenem Birkenholz, Braunfäuleauslöser, ganzjährig, im Frühjahr größtenteils keine oder nur wenig Fruchtkörperbildung, Hauptwachstumszeit Herbst.

Gattung & Familie

Porlinge: Weichporlinge, Saftporlinge, Zungenporlinge.

Anmerkungen

Barbiere (Friseure) benutzten ihn zum Schärfen von Rasiermessern und polieren von Silberbesteck.

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