Pilz bestimmen

Violettrandiger Schleimkopf

Cortinarius balteatus

Häufig
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mär – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–18 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

3-13 (17) Ø, violett, braunviolett, blauweiß bis rotbraun, feucht schmierig, Rand violett und lange eingerollt, mit weißen Velumresten, im Alter manchmal leicht kammartig gerieft. Die trockene Huthaut bleibt trocken. Sie ist nicht immer durch das Anfeuchten mit Spucke klebrig, wie bei Schleimköpfen normalerweise es üblich ist.

Lamellen

Jung weißlich, creme-beige, später ockerbräunlich, hellbraun, alt dunkelbraun, jung mit weißem Schleier bedeckt, ausgebuchtet angewachsen.

Stiel

4-16 (22) cm lang, 1-6 (8) cm Ø dick, weiß bis blasslila, durch Sporenpulver braunocker, Basis knollig verdickt, nach der Verdickung wieder schmäler zugespitzt, Spitze weiß, Basis oft ockerlich gefleckt.

Fleisch

Weiß.

Geruch

Unangenehm staubartig, schwach erdig, nach verschimmeltem Kellergewölbe.

Geschmack

Mild, unangenehm.

Sporenpulver

Rostbraun, etwas gelbbraun (8,6-11,4 x 5,4-6,4 µm, amygdaloid, feinwarzig).

Vorkommen

Mischwald, Laubwald, sowie Nadelwald, gern Buche, Haselnuss, Eichen, Fichte, Symbiosepilz, gern kalkreichen Boden, Frühjahr bis Spätherbst, wärmeliebend, selten.

Gattung & Familie

Schleimköpfe (Schleierlinge, Haarschleierlinge), Untergattung Phlegmacium.

Anmerkungen

Er wäre sogar essbar ähnlich dem Braunvioletter Schleierling, geschmacklich extrem minderwertig. Einige Autoren geben Funde nur im Nadelwald an. Beim Braunvioletter Schleierling dagegen nur Laubwald. Wir könnten durch beide Arten im Laub- und Nadelwald finden. Diese Erkenntnis berichteten bereits andere Mykologen.

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