Pilz bestimmen

Steifstieliger Weichritterling

Melanoleuca strictipes

Auch: Almenweichritterling

Selten
Saison · Apr – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
3–12 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-12 (20) cm Ø, hellbraun, kreideweiß, grauweiß, cremeweiß, blassocker, mit bräunlichem Scheitel, teils gelb bis gelbbraun fleckend, glatte, etwas fettige, seidenmatte, kahle Haut. Der Habitus ist breit, konvex oder flach, manchmal mit einer flachen Vertiefung in der Mitte, +/- dunklere und erhöhte Mitte (Buckel).

Lamellen

Weiß, sehr dicht stehend, ausgebuchtet angewachsen, sporadisch etwas herablaufend, mit kürzeren Zwischenlamellen. Meist vom Fleisch leicht ablösbar/verschiebbar.

Stiel

9-14 (17) cm lang, 0,5-2 (3) cm Ø dick, weiß, cremefarben, graubraun, schlank, gleich dick, längsfaserig, verdreht, immer relativ lang gezogen, Basis etwas verdickt und weißfilzig.

Fleisch

Weißlich, später lachsocker, im Hut schwammig-weich.

Geruch

Angenehm pilzig.

Geschmack

Mild, schwach herb.

Sporenpulver

Weiß (7,5-11 x 4,3-6,1 µm, mehr oder weniger elliptisch, dicht warzig, Basidien viersporig, Pleurozystiden und Cheilozystiden 40-75 x 10-15 µm, lanzettenförmig, lagenförmig bis spindelförmig oft mit apikalen Verkrustungen bedeckt).

Vorkommen

Mischwald, Parks, Wiesen, Weiden, Waldrand, Waldwege, an grasigen Flächen, Folgezersetzer, Frühling bis Herbst.

Gattung & Familie

Weichritterlinge.

Anmerkungen

Wir haben den Steifstieligen Weichritterling (MELANOLEUCA STRICTIPES) und den Almenweichritterling (angeblich etwas mehlig riechend) (MELANOLEUCA SUBALPINA) hier zusammengefasst, weil die Unterscheidung nur an der Höhenlage und dem Geruch liegt. Das makroskopische Aussehen ist gleich. Viele Autoren trennen diese beiden Arten nicht – wir auch nicht!

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