Pilz bestimmen

Rossweiden Samthäubchen

Conocybe farinacea

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Jun – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–4 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-2 (3) cm Ø, jung lebhaft orangebraun, später blass lederbraun, milchkaffeebraun, hornbraun, beigebraun, honigbräunlich, blassocker, alt beige ausblassend, nicht durchscheinend gerieft. Er ist oft runzelig und uneben, hygrophan, kegelförmig, alt konvex abgeflacht.

Lamellen

Gelbbraun, ockergelb, honigbraun bis zimtbraun, mehr dicht als gedrängt stehend wirkend, aufsteigend, angeheftet, mehr als 25 erreichen den Stiel.

Stiel

4-8 (11) cm lang, 1-3 (4) mm Ø breit, goldocker, beige, bereift und fein behaart, teils etwas streifig wirkend, meist hohl, Basis knollig (mit Basalknolle).

Fleisch

Cremefarben, hellbräunlich, wässerig gelbbraun, extrem dünn, brüchig.

Geruch

Unbedeutend bis bei Verletzung schwach mehlig.

Geschmack

Mild, schwach mehlig.

Sporenpulver

Gelbbraun bis orangeocker (12,5-16,5 x 7-10 µm, ellipsoid, Q = 1,7-2,1. Basidien 20-30 x 12-14 µm, viersporig. Cheilozystiden mit Köpfchen, die Stielbereifung besteht aus kleinen rundlichen bis keuligen Elementen und fädigen Haaren).

Vorkommen

Viehweiden, gern Pferdekoppeln, Kuh- und Schafweiden, auf Mist gedüngten Äckern und Wiesen, auch in Blumentöpfen, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, in Blumentöpfe ganzjährig, sehr selten, Deutschland RL D.

Gattung & Familie

Glockenschüpplinge (Samthäubchen, Mistpilzartige).

Anmerkungen

Schwer makroskopisch von anderen Samthäubchenarten trennbar. Meist bedarf es bei Samthäublingen der Mikroskopie, um sie auseinanderhalten zu können. Samthäubchenarten sind als Speisepilze ungeeignet und oft sehr unverträglich.

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