Pilz bestimmen

Kleine Becherlorchel

Helvella confusa

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mai – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–5 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Kugel / Becher
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-3 (4,5) cm Ø, hellbraun, gelbbraun, graubraun, dunkelbraun, selten schwarzbraun, mit lilafarbenem Ton, kelch- oder becherförmig, hoch laufenden, kräftigen Rippen an der Außenseite. Oft etwas samtig-kleiig. Feine Haare an der Becheraußenseite, diese sind keulenförmig, einfach septiert.

Stiel

Weißlich, schmutzig weiß, hellgrau bis hellbraun, kurz, gerippt mit kräftigen Gruben, später in Becherform übergehend, vom Hutteil zur Basis weißlich werdend, selten gelblich oder marmoriert erscheinend, feinkleiig.

Fleisch

Weiß, cremefarben, hellbraun, blassgrau, brüchig, zäh, dünnfleischig.

Geruch

Unauffällig bei jungen Pilzen, erdig und dumpf bei älteren Exemplaren.

Geschmack

Mild, roh giftig.

Sporenpulver

Weiß, grauweiß, jung transparent (20-25,4 x 12,5-16,6 µm, breit ellipsoid, mit einem großen und teils mit mehreren kleinen Öltropfen, Q = 1,3-1,8. Asci achtsporig, Paraphysen filiform, septiert. Becheraußenseite, mit einfach septierten und keulenförmigen Haaren).

Vorkommen

Weg- und Straßenrändern, schattigen Laub- und Nadelwäldern, Gärten, Parks, oft bei Pappeln, gern vergrabenem Totholz oder Stümpfen, grasiger Waldwegrand, Lehmboden, in tiefen feuchten Moosen, gern unter Fichte, bevorzugt kalkreiche Bodenverhältnisse, gesellig wachsend, Folgezersetzer, meist Frühsommer bis Herbst, sehr selten.

Gattung & Familie

Lorcheln (HELVELLA), Becherlorcheln.

Anmerkungen

Enthält größere Mengen Gyromitrin und sollte für Speisezwecke nicht verwendet werden.

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