Pilz bestimmen

Kiefernzapfenrübling

Strobilurus stephanocystis

Auch: Kiefernzapfen Nagelschwamm, Milder Kiefernzapfenrübling, Bitterer Kiefernzapfenrübling

Häufig
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–4 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-3 (3,5) cm Ø, bräunlich, gelb-rotbraun, glatt, nur feucht etwas gerieft, längsfaserig.

Lamellen

Weißlich bis hell gelblich, angeheftet, fast frei, mit Burggraben.

Stiel

Bräunlich, gelb-rotbraun, Spitze heller.

Fleisch

Weiß im Hut, bräunlich im Stiel.

Geruch

Pilzig.

Geschmack

Würzig-mild oder bitter und scharf.

Sporenpulver

Weiß (6,5-10 x 3-4,5 µm, ellipsoid, tränenförmig und dünnwandig, glatt, hyalin, J-. HDS aufgebaut aus keuligen bis kugelige Zellen. Zwischen den Huthautzellen befinden sich unauffällige, flaschenförmige Pileozystiden von ca. 25-45 x 5-12 µm. Die Hyphen besitzen keine Schnallen. Hymenialzystiden: Sowohl Cheilo- als auch Pleurocystiden sind breit kopfig abgerundet, bauchig oder flaschenförmig. Die Zystidenköpfe tragen an der Spitze typischerweise ausgeprägte, kronenartige Kristallablagerungen. Der Artname stephanocystis leitet sich direkt von diesem Merkmal ab = mit bekränzten Zystiden).

Vorkommen

Auf verrotten Kiefernzapfen, immer alleine an einem Zapfen, Folgezersetzer, Frühling, ab Februar, sporadisch im Sommer bis Herbst und dann meist vereinzeln wachsend.

Gattung & Familie

Rüblinge, Zwergrüblinge, Nagelschwämme.

Anmerkungen

Die Unterscheidung zwischen STROBILURUS STEPHANOCYSTIS (Milder Kiefernzapfenrübling) und STROBILURUS TENACELLUS (Bitterer Kiefernzapfenrübling) ist größtenteils nur mikroskopisch möglich. Giftig ist der Bittere Kiefernzapfenrübling nicht und für herbe (Pils)-Genießer stellt er kein Problem dar. Beide Arten können bitterlich oder mild schmecken.

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