Pilz bestimmen

Beringter Kahlkopf

Psilocybe pugetensis

Auch: Stunt des Ringers

Selten PSILOCYBIN-GIFTIG
Saison · Mai – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–6 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-4 (6) cm Ø, hellbraun, haselnussbraun, orangebraun, trocken: blass ockergelblich, kaum hygrophan, feucht: schmierig. Habitus: halbkugelig, mit kleinem Buckel, später abgeflacht. Der Rand ist durchscheinend-gerieft, etwas schwarz-blauend.

Lamellen

Zimtbraun, dunkelbraun, schokoladenbraun, violettbraun, etwas durch Sporenpulver gesprenkelt, angewachsen, mit Zwischenlamellen.

Stiel

Hellbräunlich, graubraun, orangebraun, weißlich-genattert, faserig. Durch die weißliche Faserung dem Gifthäubling fast identisch!

Fleisch

Bräunlich, blauend.

Geruch

Mehlig.

Geschmack

Mild, mehlig, unangenehm.

Sporenpulver

Dunkel violettbraun (8,2-13,5 x 6-7,1-6,6 µm, Basidien 16,5-33 x 5,5-8,8 µm, viersporig. Cheilozystiden 22-30 x 4,4-6,6 µm).

Vorkommen

Zellulosematerial wie Holzspäne oder Sägemehl, Wiesen, Rasen, Laubwald, in feuchten Wäldern oder Gärten, auf Totholz Mulch, Humus, Folgezersetzer, wärmeliebend, Sommer bis Spätherbst, wird gelegentlich (selten) als Droge kultiviert und nach Europa exportiert, Ursprung: Amerika, Afrika, Asien; in der Regel nicht in Europa in natürlicher Umgebung findbar.

Gattung & Familie

Kahlköpfe.

Anmerkungen

Kahlköpfe und Düngerlinge stehen in Verdacht, berauschende Wirkungen zu haben. Es wird dringend vor Kostversuchen gewarnt. Die Unterscheidung von Kahlköpfen oder Düngerlingen ist oft sehr schwierig und größtenteils nur sicher mikroskopisch möglich! Das Sammeln von Drogenpilzen, deren Besitz und das in Verkehr bringen ist in Deutschland, Österreich und Schweiz unter Strafe verboten.

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