Pilz bestimmen

Magischer Trüffel

Psilocybe tampanensis

Auch: Magischer Kahlkopf, Philosophen-Trüffel, Stein des Wissens, Philosophen Steine, Philosopher’s Stones

+3 weitere Magic MushRocks, TripRocks, Magic Truffles

Selten Zuchtpilz kultivierbar PSILOCYBIN-GIFTIG
Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–3 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

0,3-0,9 (2) cm Ø, ockergelb, rotbraun bis orangegelb, Mitte mehr orange und gebuckelt.

Lamellen

Gelblichbraun bis dunkelgelblichbraun, ausgebuchtet angewachsen, fast frei wirkend, mit Zwischenlamellen, durch Sporenpulver etwas fleckig.

Fleisch

Weißlich bis gelblich-hellbraun, bei Verletzung blauend.

Geruch

Mehlig.

Geschmack

Mild, mehlig.

Sporenpulver

Violettbraun (6-8 x 3,3-6,5 µm, Basidien 22-24 x 7,7-11 μm, Cheilozystiden 15-22 x 4,4-5,5 μm).

Vorkommen

Laubwald, Wiesen, nährstoffreichen Sandboden, sandiger Humus, Folgezersetzer, wärmeliebend, Sommer bis Spätherbst, wird als Droge kultiviert und in diversen Shops angeboten, vorwiegend deren psilocybinhaltige Sklerotien-Knolle sind sehr gefragt als „Magischer Trüffel“.

Gattung & Familie

Kahlköpfe.

Anmerkungen

Kahlköpfe und Düngerlinge stehen in Verdacht, berauschende Wirkungen zu haben. Es wird dringend vor Kostversuchen gewarnt. Die Unterscheidung von Kahlköpfen oder Düngerlingen ist oft sehr schwierig und meist nur sicher mikroskopisch möglich. Das Sammeln von Drogenpilzen, deren Besitz und das in Verkehr bringen ist in Deutschland, Österreich und Schweiz unter Strafe verboten.

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