Grünblättriger Schwefelkopf
Hypholoma fasciculare
Auch: Büscheliger Schwefelkopf, Bitterer Schwefelkopf, Grüner Schwefelkopf, Gelbblättriger Schwefelkopf
Giftig! Nicht verzehren.
- Saison · Mär – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–9 cm
- Sporenpulver
- Braun
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-7 (9) cm Ø, gelb, grünlich, braunrot, kahl, schwefelgelb Mitte ocker bis rotbraun, Rand meist heller, Mitte dunkelgelblich bis orangegelb, rostbraun, dünnfleischig, am Rand oft mit flockig-gelblichem Saum (vergänglichen Velumresten). Habitus halbkugelig, oft stumpf gebuckelt. Je älter die Exemplare sind, desto abgeflachter wird der Hut. Er zeigt unter UV-Licht (Schwarzlicht, insbesondere bei 365 nm) eine starke, hellgrüne bis neongelbe Fluoreszenz. Dies macht auch der Nadelschüppling.
Lamellen
Grün, grüngelb, alt olivbräunlich bis dunkelbraun mit Lilastich, schmal angewachsen.
Stiel
2-8 (11) cm lang, 0,4-2 (3) cm Ø dick, gelblich, schwefelgelb, orangegelb, blass schwefelgelb, zur Basis dunkler bräunlich, Spitze oft fast leuchtend Neongelb mit weißgelber Cortina, faserig, hohl, gebogen, nur wenn sie in Büscheln wachsen. Jung ist manchmal eine schwach ausgeprägte faserige Ringzone zu erkennen.
Fleisch
Gelblich, schwefelgelb, bräunend, am Stiel öfter mehr bräunlich, dünn.
Geruch
Unbedeutend bis unangenehm, schwach obstartig.
Geschmack
Stark bitter.
Sporenpulver
Dunkelbraun-lila, purpurnbraun (im Mikroskop gelbbraun bis olivbraun, 5-8 x 3-5 µm, oval, ellipsoid, mandelförmig, glatt, dünnwandig, bräunlich, gelblich in KOH, Pleuro-Chrysozystiden 40 x 10 µm, Elemente verkrustet, in KOH gelblicher Inhalt. Cheilozystiden meist spindelig bis flaschenförmig, dünnwandig und farblos. HDS-Ixocutis ausgeprägt, bestehend aus dünnen gelatinisierten Hyphen. Darunter liegt eine Schicht aus aufgeblasenen, zellulären Elementen).
Vorkommen
Laub- oder Nadelholzstümpfe oder Äste, vergrabenes Holz, gesellig bis büschelig wachsend, Folgezersetzer, ganzjährig.
Gattung & Familie
Schwefelköpfe.
Anmerkungen
Bei Genuss stark anhaltende Magen- und Darmstörungen (wegen des Giftstoffes: FASCICULOLE), über einige Tage hinweg! Deshalb äußerste Vorsicht! Bei Tierversuchen mit Mäusen sollte er dessen Tod durch Lähmungen hervorgerufen haben. Bei Menschen bestätigte sich das bislang nicht. Todesfälle sind bei Menschen nicht bekannt, aber nie auszuschließen.
Ähnliche Pilze
Giftig
Ziegelroter Schwefelkopf
Hypholoma lateritium
Giftig
Schwefelkopfähnlicher Schüppling
Pholiota subochracea
Giftig
Rausporiger Schwefelkopf
Bogbodia uda
Ungenießbar
Rostfüßiger Träuschling
Leratiomyces percevalii
Top-Speisepilz
Rauchblättriger Schwefelkopf
Hypholoma capnoides
Ungenießbar
Natternstieliger Schwefelkopf
Hypholoma marginatum
Top-Speisepilz
Weißblättriger Samtfußrübling
Flammulina fennae
Ungenießbar
Breitblättriger Flämmling
Gymnopilus liquiritiae













































































































