Pilz bestimmen

Glasstielhelmling

Mycena floridula

Auch: Glasstieliger Helmling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Jun – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–3 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-2 (2,5) cm Ø, orange, lachsorange, orangegelb, korallenrot, hell safrangelb. Zum Rand hin fast cremerosa ausblassend (hygrophan). Rand meist heller, durchscheinend gerieft.

Lamellen

Weißlich, blass rötlich, aufsteigend angewachsen, mit Zahn kurz herablaufend, ca. 18-21 erreichen den Stiel. Im Hutbereich fast wie Hutfarbe gefärbt, Schneiden glatt, gleichfarbig.

Stiel

1-5 (6) cm hoch, 1-1,5 (2) mm Ø dick, weißlich, glasig, transparent, hyalin, kahl, glatt, dünn, bereift, etwas steif und dennoch elastisch, Basis dunkler bräunlich.

Fleisch

Weißlich, transparent, durchscheinend, +/- im Hut blass orange.

Geruch

Unbedeutend.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Weiß (5,9-9,5 x 3,5-5 μm, hyalin, ellipsoid, subzylindrisch, mit großem Apikulus, inamyloid. Basidien 24-30 x 5,5-6 µm, viersporig, Schnallen vorhanden. Cheilozystiden 35-53 x 7-12 µm, spindelförmig, lageniform, Caulozystiden 7-22 x 5,8 µm. Hutdeckschicht mit ca. 2-3 cm breiten fingerartigen Zellen, Schnallen vorhanden. Stielhyphen glatt. Pleurozystiden 32-55 x 6-12 µm, spindelförmig, lageniform, mit zulaufendem, langem Apex).

Vorkommen

Mischwald, Torfmoos, zwischen Kräutern und Gräsern, Folgezersetzer, Sommer bis Herbst, sehr selten, RL Schweiz (EN).

Gattung & Familie

Helmlinge.

Anmerkungen

Unter allen Helmlingen gibt es keine Speisepilze.

Ähnliche Pilze