Pilz bestimmen

Fleischbräunlicher Helmling

Mycena metata

Auch: Kegeliger Helmling, Isabellbräunlicher Fadenhelmling

Häufig
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Aug – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–3 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-2 (3) cm Ø, graubraun mit dunklerem Zentrum, glockig, gebuckelt, weit zur Hutmitte gerieft, Rand heller.

Lamellen

Weißlich, cremefarben bis beige, schmutzig gelblichweiß bis etwas rosa, dünn, mit Zwischenlamellen, am Stiel schmal angewachsen und fast frei wirkend, ca. 14-17 erreichen den Stiel, Schneiden gleichfarbig meist glatt, alt eventuell etwas rau-gezahnt, selten etwas heller.

Stiel

3-5,5 (6) cm hoch, 1-2 (3) mm Ø dick, graubraun, olivbraun, Spitze meist heller, cremefarben, stielabwärts meist dunkler, bei Feuchtigkeit durchscheinend, wässrig, zylindrisch, Basis weißlich, leicht striegelig, nicht wurzelnd.

Fleisch

Weißlich-bräunlich, cremefarben, dünn, im Stiel auf Druck einen wässrigen kristallinen Saft absondernd.

Geruch

Muffig bis etwas nach Medizinschrank, jodartig.

Geschmack

Mild, unbedeutend.

Sporenpulver

Weiß (Bei 2-sporigen Basidien ca. 9-14 x 4,5-6,5 µm, bei 4-sporigen Basidien ca. 8,5-12 x 4,5-6,5 µm, ellipsoid, breit ellipsoid, apfelkernförmig, sehr variabel aufgrund der irregulären Basidien, hyalin, glatt, Melzer + blauviolett, Q = 1,6-2,3, Cheilozystiden ca. 18-76 x 8-27 µm, keulen- oder spindelförmig, selten blasig. Ornamentik: Der apikale Teil ist dicht mit kurzen, zylindrischen, warzen- oder igelförmigen Auswüchsen besetzt. Die Auswüchse können bis zu 12 µm lang werden. Die Basidien 15-25 x 6,5-8 µm sind zweisporig, selten eins-, drei,- oder viersporig, Sterigmen oft überlang, Schnallen vorhanden, Hutdeckschicht mit ca. 4-5 µm breiten Zellen, Zellen der dünnen Cutis ca. 1,5-3 µm, stark koralloid-igelig, Schnallen vorhanden. Subpellis weist große, blasig aufgeblähte Zellen bis 60 µm auf. Pleurozystiden 20-50 x 7-26 µm, keulen- oder spindelförmig. Die Hyphen der Stielrinde besitzen ebenfalls einfache, igelige Auswüchse. Die Endzellen sind unauffällig und kaum breiter als die normalen Rindenzellen.).

Vorkommen

Mischwald, Blätter, Nadeln, Totholzstümpfe, an grasigen feuchten Stellen, Folgezersetzer, Spätsommer bis Herbst.

Gattung & Familie

Helmlinge, Fadenhelmlinge.

Anmerkungen

Helmlinge sind nie Speisepilze!

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