Zierliche Koralle
Ramaria gracilis
Auch: Aniskoralle, Elegante Koralle
Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.
- Saison · Aug – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1–9 cm
- Sporenpulver
- Gelb
- Grundform
- Keule / Koralle
- Wuchsort
- Auf dem Boden, Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
0,3-1,1 (1,5) (9) cm Ø, blass weißlich, hellgelb, alt rostgelb, sehr variable Farben, immer mit fleischfarbenem Ton, gegen Spitzen weißlich. Auf Druck nicht verfärbend, wiederholt, zwei- bis dreifach gegabelt und ästig verzweigt. Enden mit dornartigen Spitzen.
Fleisch
Weißlich, zäh.
Geruch
Anisartig, nur selten neutral.
Geschmack
Erträglich bitterlich.
Sporenpulver
Hell creme-weißlich (4,9-7,5 x 2,8-4,5 µm, elliptisch, mit kleinen Warzen, Q = 1,7. Basidien 36-49 x 5-7 µm, schlank keulig, mit Basalschnalle, 4-Sterigma. Hyphen 1,2-2,5 µm, gerade, Schnallen vorhanden, Astfleisch mit dimitisch, aus dünnwandigen Hyphen).
Vorkommen
Mischwald, bevorzugt Nadelwald, gern bei Fichte, Kiefer und Wacholder, zerstreut zwischen Moosen auf stark verrottetem Holz oder auf Nadelstreu, gesellig, Sommer Herbst, RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).
Gattung & Familie
Korallen.
Anmerkungen
Sie gilt sogar als essbar, ist aber geschmacklich als Speisepilz nur wenig geeignet wegen diversen Verwechslungsgefahren mit der Bauchwehkoralle (giftig) und seiner Bitterkeit.
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