Weißflockiger Gürtelfuß
Cortinarius hemitrichus
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Aug – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1–7 cm
- Sporenpulver
- Rötlich
- Grundform
- Lamellen
- Wuchsort
- Auf dem Boden
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-6 (7) cm Ø, haselnussbraun, graubraun, dunkelbraun, mit weißen Velumschüppchen, stark hygrophan. Junge Exemplare sind dicht mit weißen, faserigen Flocken bedeckt, die im Alter oder durch Regen oft vollständig verschwinden.
Lamellen
Graubraun, ockerbraun, hellbraun, später zimtbraun, Schneiden heller, mit Zwischenlamellen.
Stiel
Blassbraun, graubraun, mit angedeuteter Ringzone, mit weißen, faserigen, flockig-schuppigen Velumresten.
Fleisch
Ocker- bis wässrig braun
Geruch
Neutral.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Rostbraun bis zimtbraun, im Mikroskop gelblich-rostbraun (7-9 x 4-5 µm, eiförmig bis ellipsoid, oft schräg zugespitzt, amygdaloid, mandelartig, fein warzig bis punktiert.
Vorkommen
Laubwald, gern unter Birken, moosigen feuchten Stellen, meist gesellig oder in kleinen Gruppen, Symbiosepilz (Mykorrhizapilz), Sommer bis Spätherbst, selten.
Gattung & Familie
Gürtelfüße, Wasserköpfe, (Schleierlinge, Haarschleierlinge).
Anmerkungen
Gürtelfüße/Wasserköpfe werden mittlerweile gern in einer Gattung zusammengefasst. Schönes Erkennungsmerkmal ist das Ausblassen (hygrophane Verhalten) des Hutes von außen nach innen. Kaum eine Art ist essbar, viele verdächtig! Da der Weißflockige Gürtelfuß im Alter seine namensgebenden weißen Hutschüppchen durch Witterung verlieren kann, ist eine makroskopische Bestimmung oft unsicher.
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