Warziger Rindenpilz
Hyphoderma cremeoalbum
Auch: Cremeweißer Rindenpilz
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Mär – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 3–25 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Sonstige
- Wuchsort
- Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
1-15 (25) cm Ø, weißlich, hellgrau, alt gelblich werdend, wie ein kalkiger 0,2-0,5 mm dicker Belag am Holz, oft warzig buckelig. Rand porös, feinhäutig, harzig, nur durch kleine Fragmente trennbar, mehlig, nicht fibrillärer. Das Hymenium glatt, nicht rissig und lässt sich mit der Lupe an den nicht vorhandenen Zystiden analysieren im Gegensatz zum Tonfarbenen Rindenpilz mit vielen Zystiden.
Stiel
Fehlt, teppichartig, membranöse auf dem Substrat aufliegend.
Fleisch
Weißlich.
Geruch
Neutral.
Geschmack
Unbedeutend.
Sporenpulver
Weiß (8-15 x 5-6,6 µm, länglich-ellipsoid, subzylindrisch, manchmal kurz an der Basis abgeschwächt, Basidien 24-50 x 7-10 µm, mit 2-4 Sterigmen, Hyphen 3-6 µm, dünnwandig, Zystiden fehlen).
Vorkommen
An Nadelholz, sporadisch an Laubholz, meist entrindeten, häufig an Föhre, Fichte, Tanne, Pappeln, Eiche, Buche, seltener an Laubbäumen. Auf der Rinde und fest mit Holz verwachsen, feuchtigkeitsliebend, Folgezersetzer (SAPROBIONT), Frühling bis Herbst.
Gattung & Familie
Rindenpilze, Fältlingsverwandt.
Anmerkungen
Oft ist eine mikroskopische Untersuchung von weißen Rindenpilzen nötig um sie sicher bestimmen zu können.
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