Pilz bestimmen

Wald-Mooshäubling

Galerina hypnorum

Auch: Punktsporiger Kalyptrat-Häubling

Selten
Saison · Jun – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–4 cm
Sporenpulver
Gelb
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-3 (4) cm Ø, gelbbraun, mit dunklerer, fast kastanienbrauner erhabener Mitte, etwas glasig wirkend, glänzend, bis zum Scheitel durchscheinend gerieft.

Lamellen

Gelblich, orangegelb, tonfarbig, honigbraun, braunbeige, später rostbraun, fein angewachsen, ca. 9-12 erreichen den Stiel.

Stiel

1-6 (7) cm lang, 0,5-1 (1,2) mm Ø, rostrot, dunkel rotbraun, fast schwarzbraun, selten weißlich, transparent, biegsam, glatt, faserig, etwas bereift, von der Mitte zur Spitze heller, schnell hohl, Basis weißfilzig, mit weißen Rhizoiden.

Fleisch

Gelblich, hellbräunlich, im Stielbasis gelbbraun bis rotbraun, zerbrechlich, dünn.

Geruch

Neutral bis etwas pilzig.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Rostbraun, orangebraun (7,9-11,1 x 4-6,5 µm, ungleichmäßig eiförmig, zitronenförmig, meist mit einer konischen Spitze, fast glatt bis sehr fein aufgeraut, mit Plage und Öltropfen, in KOH 5 % Kalyptrat, Wandschicht ohrförmig aufblähend, stark dextrinoid, J +, Q = 1,5-1,9. Basidien 21-25 x 9-10 µm, viersporig, Cheilozystiden 32-56 x 4,5-11 µm, flaschenförmig, fusiform, kontinuierlichen sterilen Rand, Schnallen vorhanden, oft unauffällig, Pleurozystiden nicht gefunden. An den Hyphen sind Schnallen vorhanden, jedoch oft unauffällig).

Vorkommen

Feuchten Wiesen, in moosigen Stellen im Mischwald, Waldrändern, Wegen, Parks, Rasen, gern Nadelwald bei Fichten, Folgezersetzer, Sommer bis Spätherbst.

Gattung & Familie

Häublinge.

Anmerkungen

Alle Häublinge gelten als Giftverdächtig und gelten niemals als Speisepilze.

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