Pilz bestimmen

Überhäuteter Häubling

Galerina autumnalis

Selten
Saison · Jul – Dez
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–7 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-5 (6,5) cm Ø, gelbbraun, Huthaut gallertartig weich, oft wie beim essbaren Stockschwämmchen, stark hygrophan (ausbleichend). Randpartie fein gerieft, durchwässert, nicht behangen.

Lamellen

Ockerbraun, hellbraun bis zimtbraun, angeheftet, schmal, gedrängt, leicht herablaufend.

Stiel

2,5-10 cm lang, 0,3-1 cm Ø dick, bräunlich, mit faseriger, dünner Manschette, nicht geschuppt, sondern seidig-faserig, fast genattert, silbrig, hohl. Zur Basis dunkler braun werdend mit weißen Myzelfäden behaftet.

Fleisch

Dünn, gelblich, gelb-bräunlich, im Stiel rotbraun, Basis dunkelbraun.

Geruch

Leicht pilzig, nicht mehlartig wie beim Gifthäubling.

Geschmack

Mild, nicht probieren! Kostprobe kann zu Organschäden führen.

Sporenpulver

Rostbraun, rostocker (8,5-10,5 x 5-6,5 µm, elliptisch, aufgeraut, glatt).

Vorkommen

Baumstümpfe, vergrabenes Holz, meist Nadel- und Laubholz, Sommer bis Spätherbst. Mittlerweile wurde er gemeinsam mit dem essbaren Stockschwämmchen auf Laubbaumstümpfen entdeckt. Zur Bestimmung ist unbedingt der Stiel notwendig!

Gattung & Familie

Häublinge (aus der Familie der Träuschlingsverwandten).

Anmerkungen

Besonders bei der Suche nach Psilocybin-Pilzen kann die Verwechslung tödlich sein! Aufgrund der Gefährlichkeit von Häublingen sollten alle ähnlichen Häublingsarten gemieden werden, wenn sie oft das tödliche Alpha-Amanitin nicht enthalten würden. Oft sind sie nur mikroskopisch von den TÖDLICH GIFTIGEN - Arten unterscheidbar!

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