Pilz bestimmen

Schilf-Schwindling

Marasmius limosus

Auch: Moor-Schwindling, Schilfschwindling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Mär – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–2 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz, Wiese / Garten

Beschreibung

Lamellen

Weiß, cremeweiß, weit auseinander stehend, dünn angewachsen, fast frei wirkend, +/- weißlich bereift. Insgesamt nur 5 bis 10 Lamellen vorhanden. Sie sind nicht direkt am Stiel angewachsen, sondern verschmelzen vor dem Stiel zu einem kleinen Kragen oder Halsband, dem sogenannten Kollar.

Stiel

Braun, schwarzbraun, Spitze gelbbraun und heller, starr, nach unten hin dunkelbraun bis schwarzbraun, zylindrisch, haardünn, gekrümmt, glatt und direkt ohne sichtbaren Basisfilz.

Fleisch

Weiß im Hut, braun im Stiel, dünn, zäh.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Weiß (8,5-12 x 4,5-6 µm, tränenförmig, spindelförmig-ellipsoid bis schwach schiffchenförmig, glatt, hyalin, inamyloid. Basidien 24-32 x 6,5-8,5 µm, keulig bis zylindrisch, viersporig, mit Schnallen. Cheilozystiden an der Lamellenschneide überwiegend als Besenzellen ausgebildet. Pleurozystiden fehlen. Die Trama-Hyphen im Fleisch des Hutes sind dünnwandig, zylindrisch und verhalten sich nicht-dextrinoid. Im Stiel verlaufen sie parallel und reagieren meist schwach dextrinoid. Schnallen an den Septen fast aller Gewebe existent).

Vorkommen

Auf abgestorbene Halme vom Schilf, feuchtigkeitsliebend, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst, selten, RL Schweiz (NT = potenziell gefährdet).

Gattung & Familie

Schwindlinge, Zwergschindlinge, Haarschwindlinge.

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