Pilz bestimmen

Schildrötling

Entoloma clypeatum

Auch: Geflammter Rötling

Häufig
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Mär – Jul
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–13 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-9 (12) cm Ø, graubraun, blassbraun, horngrau, sepiabraun, dunkelbraun, silbrigbraun, olivbraun, jung kegelig-gewölbt, später ausgebreitet, stumpf gebuckelt, radial eingewachsen faserig, kaum ausblassend (hygrophan). Rand rissig (wie bei den Risspilzen) und lange eingebogen.

Lamellen

Weißlich bis blassgrau, erst später rosa bis rosabräunlich, ausgebuchtet und mit Zähnchen angewachsen, mit Zwischenlamellen, Schneiden wellig, gekerbt.

Stiel

2-5 (6) cm lang, 0,5-0,8 (1,2) cm Ø dick, weißlich, feinfaserig, zylindrisch, längsgerieft, teils zur Basis etwas verdreht und verjüngt.

Fleisch

Weißlich, etwas grau, fest, im Scheitel dick, faserig, fest und starr, in den Insektenfraßstellen maximal ockerlich; nie rotbraun wie beim Schlehenrötling.

Geruch

Mehlig oder gurkenartig.

Geschmack

Mild, mehlig oder gurkenartig.

Sporenpulver

Rosa (7,7-10,1 x 6,6-8,8 µm, mäßig leicht gestreckt, 6-eckig, Q = 1,2, Vm = 260 µm³. Basidien viersporig, Cheilozystiden fehlen, Schnallen vorhanden).

Vorkommen

Parks, Wiesen, Obstwiesen, Waldrändern, an grasigen Stellen oder Rosengewächsen, büschelig, Symbiosepilz, Frühjahr bis Frühsommer, regional teilweise selten, in Deutschland in der Vorwarnliste (RL V).

Gattung & Familie

Rötlinge.

Anmerkungen

Wegen Verwechslungsgefahr mit Giftpilzen ist größte Vorsicht geboten. Rötlinge sind nur selten als Speisepilze geeignet, deshalb gilt: Nur Kenner sollten essbare Pilze der Gattung Rötlinge als Speisepilze verwenden.

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