Runzelbruder-Moosstielbecherchen
Bryoscyphus rhytidiadelphi
Auch: Runzelpeter Laubmoosstielbecherling
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Sep – Dez
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Kugel / Becher
- Wuchsort
- Auf dem Boden, Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
1-2 (2,5) mm, weißlich, gelblich, becherlingsartig bis pokalförmig und deutlich gestielt.
Stiel
Kurz gestielt, weiß bis gelb, dicklich.
Fleisch
Weiß bis gelb, weich.
Geruch
Neutral.
Geschmack
Unbedeutend.
Sporenpulver
Weiß, transparent (12-15 x 5-6 µm, Asci 110-130 x 9-10 µm, ovale-elliptisch oder keilförmig, Ascus-Porus mit Baral’scher Lösung + blau = Baral-Reaktion. Die fadenförmigen Paraphysen sind im lebenden Zustand mit lichtbrechenden Einschlüssen gefüllt.
Vorkommen
Er wächst als Parasit oder Saprobiont (Folgezersetzer) an absterbenden oder abgestorbenen Pflanzenteilen von Moosen. Die Art ist offenbar wirtsspezifisch für die Moosgattung Rhytidiadelphus (Kranzmoose) und wird besonders häufig auf dem Sparrigen Kranzmoos (Rhytidiadelphus squarrosus) gefunden, Herbst bis Winter, sehr selten.
Gattung & Familie
Becherlinge, Zwergbecherlinge, Stängelbecherchen, Helotiaceae, Bryoscyphus.
Anmerkungen
Es gibt viele Arten von so kleinen Becherlingen, diese sind nur mit sehr hoher Vergrößerung bestimmbar.
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