Blauer Saftporling
Cyanosporus caesius
Auch: Blauender Saftporling, Blauende Saftporling
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · ganzjährig
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 2–12 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Röhren / Poren
- Wuchsort
- Auf Holz
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
2-8 (11) cm Ø, jung weißlich, blaugrün, später blauend, blaugelb, immer auf weißem Grund, Mitte +/- gelbbraun. Habitus: Dachziegelartig, tellerförmig, konsolenförmig, dick polsterförmig, zottig-filzig, Rand scharf. Auf Berührung +/- etwas blauend.
Stiel
Ungestielt, vom Holz waagrecht abstehend.
Fleisch
Weißlich, oft weißblau durchzogen, weich, faserig, wässerig-zäh.
Geruch
Neutral.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Weiß bis hell graubläulich (3-5,7 x 1-2 µm, farblos, hyalin, allantoid, zylindrisch, glatt, mit zwei kleinen Öltropfen = Guttulen, Q = 2,1-4, Vm = 6 µm³, amyloide = in Melzers Reagenz schwarzgrün. Hyphen ca. 2,8-3,6 μm breit, dünn bis leicht dickwandig).
Vorkommen
Meist Nadelholz (90 %), gern Fichte, Douglasie und Tanne, ganz selten auf Laubholz (10 %), ganzjährig, Hauptzeit Juli bis Dezember.
Gattung & Familie
Porlinge, Saftporlinge.
Anmerkungen
Die Unterscheidung zwischen Blauem Saftporling und Fastblauendem Saftporling ist makroskopisch durch die Verfärbung der Röhren möglich. Der Blaue Saftporling blaut leicht, der Fastblauende Saftporling verfärbt sich nie bei Berührung! Der Standort ist bei beiden kein hundertprozentiges Merkmal!
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