Pilz bestimmen

Blätter-Scheinschüppling

Meottomyces dissimulans

Auch: Fettigglänzender Häubling, Fettigglänzender Braunhäubling, Schmutzigbrauner Schüppling, Winterschüppling, Blätterscheinrübling

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Nov – Mär
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–8 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-6 (8) cm Ø, braun, hornbraun, graubraun, schmutzig beige, schwarzbraun, immer mit oliven Farbtönen, hygrophan, Rand heller und durchscheinend gerieft, jung mit Velumresten, Huthaut glänzend, schmierig, fettig.

Lamellen

Jung weißlich, schmutzig beige bis matt grau-braun, später ockerbraun, dünn, weich, fast dreieckig, angewachsen, nicht gegabelt, mit Zwischenlamellen. Schneiden wellig und feinflockig.

Stiel

1-4 (5) cm lang, 2-7 (9) mm Ø dick, hellbraun, weißlich flockig, hohl, weich, oberhalb der Ringzone kahl oder leicht bereift, darunter mehr flockig bereift bis genattert, Basis verdickt mit auffällig weißlichen Myzelfilz.

Fleisch

Blassbraun, trocken cremeweiß, am Stiel dunkler braun, faserig, dünn, zart.

Geruch

Neutral, etwas pilzig bis leicht rettichartig.

Geschmack

Mild bis leicht rettichartig.

Sporenpulver

Tabakbraun bis dunkel gelbbraun (6,2-12,5 x 4-7,5 μm, ellipsoid, glatt, undeutliche Keimporen, Wand 2 µm dick, in 2 % KOH hellbraun, Basidien 25-30 x 6,5-7,5 µm, mit 4 Sterigmen ca. 2-3 µm lang, Pleurocystidien fehlen, Cheilocystidien zylindrisch, vielseitig, lagenförmig, mit dünner und glatter Wand, Hyphen mattiert, verkrustet, dünnwandig, geschlungen).

Vorkommen

Auwälder, Laub- und Nadelwald (Quercus, Populus, Aesculus, Alnus, selten Pinus, Cedrus), Parks, meist Pappel oder Eschen, zwischen deren Blättern, selten bei Nadelbäumen, gesellig bis fast büschelig, Folgezersetzer, Spätherbst bis Frühling (Winterpilz), RL-G Deutschland (GEFÄHRDUNG unbekannten Ausmaßes).

Gattung & Familie

Schüpplinge.

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