Pilz bestimmen

Langstieliger Fälbling

Hebeloma incarnatulum

Auch: Fleischblasser Moos-Fälbling, Fleischrosa Fälbling

Selten
Saison · Sep – Nov
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–12 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

2-9 (12) cm Ø, weißgrau, blass ockerlich, rotbraun, rosabraun, kahl, glatt, schmierig, schleimig, glänzend, hygrophan, jung buckelig gewölbt, später verflachend, fast geschweift, mit dunklerem Buckel. Rand heller, durch Velumreste am Hutrand oft zweifarbig erscheinend. Habitus stumpf konisch bis halbkugelig, alt abgeflacht.

Lamellen

Weißlich, rotbraun gefleckt, milchkaffeebraun, alt graubraun, ausgebuchtet angewachsen, gedrängt stehend, mit Zwischenlamellen, Schneiden gesägt, oft mit Tröpfchen (Guttationströpfchen) behangen.

Stiel

3-8 (9) cm lang, 0,5-0,8 (1) cm Ø, weiß, schmutzigweiß, alt mit rötlichbrauner Basis, im oberen Drittel fein bereift, längsfaserig, sehr lang, hohl, etwas brüchig, Spitze weiß mehlig, faserig, Basis knollig verdickt.

Fleisch

Weiß, blass cremefarben, graubraun, im Stielzentralkern weißlich, im Hut wässerig graubraun, wässrig, +/- mit braunem Sinapizans-Zapfen, d. h.in den Stiel ragt ein Zapfen.

Geruch

Neutral, meist aber rettichartig.

Geschmack

Bitter.

Sporenpulver

Lehmbraun, erdbraun (7,9-12,3 x 4,7-7,5 µm, mandelförmig, fein ornamentiert, Q = 1,5-1,9, Qm 1,7, Melzer +/- rötlich-braun. Basidien 21-32 x 6-9 µm, viersporig, Basis mit Schnallen. Cheilozystiden lang-zylindrisch, leicht keulig, +/- kopfig, Pleurozystiden fehlen. HDS aus einer Gallertschicht aus dünnen, liegenden Hyphen, was dem Hut seine typisch schmierige bis schleimige Oberfläche verleiht, Pileozystiden selten oder fehlend).

Vorkommen

Im feuchten Mischwald, Hochmoore, gern Fichte, Tanne, Birke, Buche, Symbiosepilz, Spätsommer bis Herbst.

Gattung & Familie

Fälblinge.

Anmerkungen

Durch den neutralen Geruch und den langen weißen Stiel und der rotbraunen Stielbasis gut von anderen Fälblingen trennbar.

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