Pilz bestimmen

Heideschleimfuß

Cortinarius mucosus

Auch: Heideschleierling, Brotpilz

Häufig
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Jul – Okt
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
4–16 cm
Sporenpulver
Rötlich
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

5-14 (16) cm Ø, ockerbraun, hellbraun, rotbraun, Rand gern heller, Mitte dunkler, schleimig-schmierig, uneben.

Lamellen

Gelblich, später ockerlich bis rotbraun, schleimig-schmierig, ausgebuchtet angewachsen, Schneiden gleichfarbig.

Stiel

Seidig weiß bis hellgelb, durch Sporenpulver rostbraune Gürtelzone, Basis bräunlich.

Fleisch

Weiß, cremeweiß bis hellbraun.

Geruch

Neutral, unbedeutend.

Geschmack

Mild.

Sporenpulver

Rostbraun (12-18 x 5-8 µm, zitronenförmig, etwas warzig, aderig, J+ weinrot bis ockerbraun. Basidien: 4-sporig, zylindrisch bis keulig. Echte Pleuro- und Cheilozystiden fehlen vollständig. An der Lamellenschneide befinden sich lediglich vereinzelte, sterile und unauffällige Randzellen. HDS: Ein ausgeprägtes Ixocutis aus gelatinisierten, dünnwandigen Hyphen. Die Wände verschleimen bei Feuchtigkeit stark und erzeugen die dicke Schleimschicht des Hutes. Die Hyphen enthalten blass-gelbliche bis ockerfarbene Pigmente. An den Septen der Hyphen sind Schnallen vorhanden. Stielhaut = Caulopellis: Ebenfalls von einer gelatinösen Schleimschicht überzogen).

Vorkommen

Mischwald, Birken, häufiger bei Kiefern, gern sauren, sandigen Boden, Symbiosepilz, Sommer bis Herbst, selten, RL3 Deutschland (gefährdet).

Gattung & Familie

Schleierlinge, Schleimfüße.

Anmerkungen

Er gilt als ausgezeichneter Speispilz, wir finden ihn geschmacklich nicht so überzeugend. Er ist ein Schwermetallsammler und nimmt gern Quecksilber auf.

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