Pilz bestimmen

Geselliger Tintling

Ephemerocybe congregata

Auch: Büschel-Tintling, Gestreifter Tintling

Häufig
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · ganzjährig
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–3 cm
Sporenpulver
Braun
Grundform
Lamellen
Wuchsort
Auf dem Boden, Auf Holz, Wiese / Garten

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

0,5-1,5 (2,5) cm Ø, jung blass graubraun, ockergelb, orangebraun, gelbbraun, später graubraun, Mitte dunkler mit dunkel rotbrauner Scheibe jung eiförmig, im Alter flach aufschirmend. Rand tief gefurcht bzw. gerieft.

Lamellen

Jung weißlich, später graubraun, frei wirkend, am Stiel schmal angeheftet, breit, Schneiden weißflockig, schwarz zerfließend, selten nur welkend.

Stiel

3-6 (8) cm lang, ca. 1,5-6 mm Ø, weißlich, weiß-gelblich, blass bräunlich, seidig weißlich haarig, unbereift, zerbrechlich, hohl, nach oben etwas verjüngt, mit leichter Knollige-Verdickung an der Basis (Anwachsstelle).

Fleisch

Weißlich, alt wässrig-bräunlich, dünnfleischig, zerbrechlich, nicht zu schwarzer Tinte zerfließend, sondern verfaulend oder vertrocknend.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Mild, etwas herb.

Sporenpulver

Schwarzbraun (9,5-14,2 x 6-8 µm, ellipsoid bis eiförmig, mit einer markanten, etwas exzentrischen Keimpore. Basidien 27-35 x 9-10 µm, 4-sporig. Pileozystiden 30-120 x 8-18 µm, sie sind zahlreich vorhanden, lageniform mit verjüngtem Hals. Cheilozystiden ca. 30-90 x 20-45 µm, ellipsoid bis breit bauchig. Sclerozystiden und Schnallen sind nicht vorhanden. Velum-Zellen sind rundlich, ellipsoid, zylindrisch oder fädig.

Vorkommen

Gärten, Parkanlagen, Waldwege, Waldränder, Blumentöpfe, gedüngter Erde, Pferdemist oder Kompost. Er besiedelt nährstoffreiche Böden, organische Abfälle, Dung oder stark verrottetes Holz, Folgezersetzer, Frühling bis Spätherbst, in der frostfreien Zeit, in Blumentöpfen ganzjährig.

Gattung & Familie

Tintlinge (Mürblingsverwandten = Psathyrellaceae).

Anmerkungen

Der gesamte Fruchtkörper ist mit feinen, stark inkrustierten Haaren (Pileozystiden) überzogen, was ihm ein leicht bepudertes oder samtiges Aussehen verleiht.

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