Gemeiner Moosbecherling
Octospora humosa
Auch: Orangegelber Moosbecherling
Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.
- Saison · Mär – Nov
-
J F M A M J J A S O N D
- Durchmesser
- 1 cm
- Sporenpulver
- Weiß
- Grundform
- Kugel / Becher
- Wuchsort
- Auf dem Boden, Wiese / Garten
Beschreibung
Hut & Fruchtkörper
1-6 (9) mm Ø, hell fleischrot, orange, gelborange, Scheibe zinnoberrot, tellerförmig, schüsselförmig, kahl, Rand eingebogen, gelblich.
Stiel
Fehlt, auf dem Substrat direkt aufliegend.
Fleisch
Orange.
Geruch
Unbedeutend.
Geschmack
Mild.
Sporenpulver
Weiß (18-26 x 11-14,5 µm, ellipsoid mit deutlich abgerundeten Enden, glatt, ein oder zwei großen Öltropfen, einreihig, Schläuche 200-250 x 15-18 µm, zylindrisch geformt, stets achtsporig, Inamyloid. Paraphysen fadenförmig, septiert, zum Apex hin gebogen oder gekrümmt. Gefüllt mit intensiv orangefarbenen Karotinoiden, die dem Becherinneren seine leuchtende Farbe verleihen
Vorkommen
Auf nackter Erde, an feuchten moosigen Stellen, bevorzugt Haartragenden Frauenhaarmoos, parasitär, Frühling bis Spätherbst. Der Pilz bildet an den Rhizoiden (Wurzelfasern) des Mooses kugelige Gallen aus. Das Pilzmyzel (Hyphen) dringt direkt in diese Gallen ein, um Nährstoffe aufzunehmen.
Gattung & Familie
Becherlinge, Moosbecherlinge, Moosbecherchen.
Anmerkungen
Die wichtigsten Mikromerkmale des Gemeinen Moosbecherlings (Octospora humosa) zeichnen sich vor allem durch die glatten, zweitropfigen Sporen und die Ausbildung spezieller parasitärer Infektionsstrukturen am Wirtsmoos aus
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