Pilz bestimmen

Gelber Prachtbecherling

Sarcoscypha austriaca var. lutea

Auch: Gelber Kelchbecherling, Varietät Österreichischer Prachtbecherling

Selten
Essbar

Essbar. Nur sicher bestimmte, frische Exemplare gut durchgegart verzehren.

Saison · Jan – Mai
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
1–10 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Kugel / Becher
Wuchsort
Auf dem Boden

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

1-7 (9) cm Ø, kelchförmig, schüsselförmig, Innenseite gelb bis gelborange, zinnoberrot, (wenn in roter Farbe = Österreichischer Prachtbecherling = Varietät hierzu). Rand lange eingerollt, Außenseite blasser, filzig haarig, meist mit Stiel, später abgeflacht.

Stiel

2-3 (4) cm lang weißlich bis gelblich, Spitze rötlich, kurz, manchmal etwas länger ausgebildet.

Fleisch

Weißlich bis hell-gelblich mit roter Innenschicht, wachsartig, dünn.

Geruch

Neutral, unbedeutend.

Geschmack

Neutral, mild.

Sporenpulver

Weiß, farblos (22,5-35 x 9,9-13,5 µm, ellipsoid, die Pole sind schwach konkav-abgesenkt, hyalin. Asci 350-450 x 12-15 µm. Paraphysen, zylindrisch, schmal: filiform, apikal: leicht keulig, pigmentiert = Carotinoide, in Lugol olivgrün verfärbend. Haare korkenzieherartig bis fast kreisrund gewunden).

Vorkommen

Gern Auwälder, an Laubholzästen, Weiden, Espen, Linden … gern sandiger, kalkreicher Boden, Folgezersetzer (SAPROPHYT), Winter bis Mai.

Gattung & Familie

Becherlinge, Kelchbecherlinge (Schlauchpilze).

Anmerkungen

Leuchtender Prachtbecherling, Ausgebreiteter Becherling, Buchenwaldbecherling, Eselsohr, Linden-Kelchbecherling (SARCOSCYPHA JURANA) hat größere Sporen und die Scheibenhaare sind nur leicht gebogen gegenüber dem Österreichischer Prachtbecherling (SARCOSCYPHA AUSTRIACA) dessen Haare wollknäuelartig bis kreisrund verbogen sind. Deren Spitzen sind meist stark verdickt.

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