Pilz bestimmen

Gefranstes Steccherinum

Steccherinum fimbriatum

Auch: Gefranster Resupinatstacheling, Gefranstes Becherstroma

Selten
Ungenießbar

Kein Speisepilz – ungenießbar oder ohne Speisewert.

Saison · Aug – Apr
J F M A M J J A S O N D
Durchmesser
2–24 cm
Sporenpulver
Weiß
Grundform
Stacheln, Sonstige
Wuchsort
Auf Holz

Beschreibung

Hut & Fruchtkörper

4-20 (50) cm Ø, weißlich, grauviolettlich, fleischbräunlich, gelblich, blass rosa-fleischfarben bis hell schokoladenbraun, häutig, lederartig, meist kreisförmig sternartig ausbreitend. Rand mit weißen fransigen Myzelfasern (Rhizomorphen). Die Mitte ist oft mit körnigen Erhebungen. Oberfläche zuerst wattig-filzig. Im Alter einzeln verstreute, mit winzigen Becherlingen bildend. Hymenium fein und kurz kegelig, warzig und stachelig, etwas rau.

Fleisch

Weiß, resupinat, dünn, häutig, vom Substrat lösbar.

Geruch

Neutral.

Geschmack

Unbedeutend.

Sporenpulver

Weiß (2,9-5,7 x 1,9-3,4 µm, zylindrisch-ellipsoid, eiförmig, etwas gekrümmt, glatt, hyalin, dünnwandig, mit farbloser, glatter Membran, Q = 1,3-2, Vm = 15 µm³, Zystiden fehlen. Die Basidien sind schlank keulenförmig, Sterigmen: In der Regel viersporig mit einer Basalschnalle. Pseudozystiden zylindrisch bis leicht konisch, mit Inkrustationen, dickwandig. Hyphen dünnwandig, hyalin, nur vereinzelt verzweigt und septiert, Generative Hyphen mit Schnallen. Skeletthyphen: Dickwandig, meist geradlinig verlaufend und ohne Schnallen bzw. mit echten einfachen Septen. Generative Hyphen: Dünnwandig, verzweigt und mit Schnallen an den Septen versehen.).

Vorkommen

Totholz, gern Laubholz bei Hainbuchen, Linden, Eichen, Espen, oft an Äste und Stümpfe, Pflanzenstängeln überziehend, Folgezersetzer, Herbst, selten Frühjahr.

Gattung & Familie

Rindenpilze, Resupinatstachelinge.

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